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10. November 2017

"Europa ist ein Prozess"

„Wenn Staaten freiwillig nationale Rechte abgeben sollen, ist es verständlich, dass es da Widerstände gibt und Fortschritte nur langsam gemacht werden können.“ Gleichwohl sei das Projekt „Europa“ eine absolute Erfolgsgeschichte. Europa sei weltweit die größste Wirtschaftszone, wir haben freie Grenzen und leben seit sieben Jahrzehnten in Frieden.

Das sagte der Politologe Ingo Espenschied, der bereits zum wiederholten Mal bei uns zu Gast war. Dieses Mal ging es um „60 Jahre Römische Verträge – 60 Jahre Europa“. Espenschied spannte den Bogen weit, um die europäische Idee zu erklären. Er ging zurück zu Karl dem Großen und der Reichsteilung in Ost- und Westfranken im Jahre 843. Weiter ging es mit der Erbfeindschaft zwischen Frankreich und Deutschland, die ihren Ursprung im Krieg zwischen den beiden Ländern im Jahre 1870/71 hatte. Das Ende des 19. Jh. und der Anfang des 20. Jh. waren geprägt durch die Dominanz der europäischen Staaten. Aber Egoismus und Nationalismus führten dazu, dass Europa immer wieder in blutige Kriege getrieben wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg war es der Brite Churchill, der die Idee einer Paneuropa-Union des Niederländers Richard Coudenhove-Kalergi aus dem Jahre 1926 wiederaufnahm und zu einem Kongress in Den Haag einlud. 1950 war es dann der Franzose Robert Schuman, der der europäischen Idee neuen Auftrieb gab. Kohle und Stahl sind Schlüsselindustrien – da die Rohstoffe sowohl auf französischem als auch deutschen Boden verteilt waren, wurde die Montanunion gegründet. 1951 wurde die europäische Wirtschaftsunion mit den Gründungsstaaten Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg geboren.

Ingo Espenschied skizzierte den weiteren Verlauf der Geschichte und machte dabei eines deutlich: Europas Geschichte ist eine wechselvolle, immer wieder haben sich Krisen und gute, hoffnungsvolle Zeiten abgewechselt. Was aber haben wir Deutschen davon? Sollten wir nicht lieber „unser eigenes Ding“ machen? „Nein!“, plädiert der überzeugte Europäer. Deutschland mit seinen 80 Millionen Einwohner mache gerade einmal 1 % der Weltbevölkerung aus, Europa mit seinen 500 Millionen sei da schon eine ganz andere Nummer. Es gehe auch nicht nur um den Austausch von Waren sondern auch um den von Gedanken. Deutschland läge im Herzen Europas, umgeben von Nachbarn bzw. Freunden. Alles sehr gute Gründe, die europäische Idee voranzutreiben, auch wenn es bisweilen schwierig ist.

Zum Schluss dankte Ingo Espenschied Helge Peter Ippensen vom Europabüro für regionale Landesentwicklung, der Schulleitung der BBS Wechloy und Raimund Kahl, dem Fachbereichsleiter Politik, für die Organsisation. „Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.“ waren sich alle einig. (BI)

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08. November 2017

Mit Hip Hop fit durch die Woche

Fitness statt Deutsch, gemeinsames Frühstück statt Mathe und Joggen statt Hausaufgaben – bei den zwei Sprachlernklassen der BBS Wechloy standen in der vergangenen Woche nur Unterrichtsinhalte, Workshops und Veranstaltungen rund um das Thema Gesundheit auf dem Stundenplan. In ihrem „Fitness-Camp“ setzten sich die 16-18-jährigen Schülerinnen und Schüler sieben Schultage lang mit den Themen Ernährung und Bewegung auseinander.

Lehrerin Bärbel Schäfftlein hat diese Projektwoche ins Leben gerufen: von der Beschäftigung mit Energydrinks über Vorbereitungen zum Waldlauf im Wildenloh bis hin zu einer eigenen kleinen Ausstellung mit Ergebnissen und Bildern von der Woche organisierte Schäfftlein verschiedene Angebote, Ausflüge und Unterrichtseinheiten.

Höhepunkt der Themenwoche war ein Hip Hop -Workshop unter Anleitung von BBS-Referendarin Svenja Heßling. In den von der Dance Art Company Oldenburg (Inhaberin Jamina Flowers) zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten konnten die Jugendlichen gemeinsam eine kleine Choreographie zur Musik von Ante up-M.O.P feat. Busta Rhymes (Remix) einstudieren. Nach anfänglicher Zurückhaltung waren schnell alle vom lauten Beat und den energiegeladenen Anleitungen von Svenja Heßling „infiziert“. Immer und immer wieder übten die Jugendlichen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan vor der großen Spiegelwand die schnellen Schrittabfolgen, Arm- und Handbewegungen und zeitlich richtigen Einsätze. Am Ende, nach einer gemeinsamen kleinen Choreo, applaudierten sich alle gegenseitig – dieser Workshop hat allen gezeigt, dass Bewegung Spaß macht. Es „riecht“ nach Wiederholung! (HEE)

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02. November 2017

Horizonte erweitern in Wilhelmshaven

Der zweite Durchgang des Projektes Frühstarter ist in vollem Gange. Der offizielle Kennenlerntag an der Jadehochschule Wilhelmshaven fand am 25. Oktober statt. Es handelt sich bei dem Projekt um eine Kooperation zwischen unserer BBS und der Jadehochschule Wilhelmshaven mit dem Ziel, dass Schüler/innen aus der Fachoberschule schon während ihrer Zeit an der Schule Kreditpoints für ein späteres Studium erwerben.

Zwei Module stehen in diesem Halbjahr auf dem Programm. Das Modul Wissenschaftliches Arbeiten haben die Frühstudierenden bereits absolviert, ab sofort geht es mit der Allgemeinen BWL weiter. Das Besondere dabei ist, dass das Modul online läuft. Beim offiziellen Kennenlerntag haben unsere Schüler/innen nun die Teilnehmer der HLA Lohne und der BBS Ammerland kennen gelernt und natürlich die Jadehochschule selbst.

Der betreuende Dozent, Jörg Brunßen, hatte wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Dazu gehörten ein Gespräch mit dem Dekan Prof. Doktor Hilligweg, eine Probevorlesung im Bereich Personalführung und eine Schulung in Citavi, einem Programm für Literaturverwaltung, Wissensorganisation und Aufgabenplanung. Sogar für das leibliche Wohl wurde gesorgt, denn die Jadehochschule hat alle Teilnehmer zum Mittagessen in der Mensa eingeladen.

Fortgesetzt wird das Projekt auch im zweiten Halbjahr, wenn das Modul Wirtschaftsenglisch angeboten wird. Eine Informationsveranstaltung für Interessierte wird Anfang 2018 folgen. (GN)

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01. November 2017

Warum ist Norwegen das glücklichste Land der Welt?

Ihr könnt das herausfinden, indem ihr Euch selbst davon überzeugt. Macht ein Erasmus+ Praktikum in Lillehammer/Norwegen in einem der schönsten Gebiete Norwegens, wo bereits 1992 die Olympischen Spiele stattgefunden haben. Vielleicht kennt ihr auch die Serie „Lillyhammer“? Auch die spielt in dieser schönen Stadt!

Bewerbt Euch jetzt für das Austauschprojekt, das es bei uns seit über 10 Jahren gibt. Im Februar besuchen uns norwegische Schülerinnen und Schüler, und ab 05.03.2018 könnt ihr selbst herausfinden, was Norwegen zum glücklichsten Land der Welt macht. Den Erfahrungsbericht aus diesem Jahr von Henrike Thomann findet ihr hier.

Bewerbungsschluss: 30. November 2017

Weitere Informationen bei: Judith Albers und Etta Mütz



25. Oktober 2017

ERASMUS+ Praktika

Das Bildungsprogramm ERASMUS+ ist das EU-Förderungsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Ziel des Programmes ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

Seit mehreren Jahren ist es auch für Kaufleute für Versicherungen und Finanzen möglich, durch die BBS Wechloy unterstützt Auslandspraktika bei Versicherern auf Malta zu absolvieren. In Gänze wurde diese Möglichkeit bislang von etwa 15 Auszubildenden genutzt, wobei auf Malta Kooperationen zu drei Unternehmen der Versicherungsbranche bestehen.

Hier finden Sie einen aktuellen Bericht zweier Auszubildenden der Öffentlichen Versicherung, die im Oktober 2017 für einen Monat nach Malta geflogen sind.

Sollte dieser Bericht auch Ihr Interesse an Auslandsaufenthalten in der europäischen Union wecken, finden Sie Informationen zu Möglichkeiten Ihres Ausbildungsberufes sowie den Länderteams der BBS Wechloy unter http://www.bbs-wechloy.de/cms/index.php?id=481&nav=projekte.

Für Kaufleute für Versicherungen und Finanzen, Bank- und Immobilienkaufleute mit Interesse an einem Auslandsaufenthalt auf Malta kontaktieren Sie bitte: Bernt Pölling-Vocke (bernt.poelling-vocke@bbswechloy-oldenburg.de).  (PV)



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