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BBS Wechloy Aktuell


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28. April 2017

Alle in einem Boot

Schon nach zwei, drei Minuten wird es unbehaglich. Etwa 120 Schülerinnen und Schüler der BBS Wechloy stehen in einem „Boot“, dessen äußere Begrenzung Klebestreifen auf dem Boden markieren. Etwa 10 m lang ist es und knapp 3 m breit. Die Schüler stehen dicht gedrängt. „So, und nun stellt euch einmal vor, ihr steht nicht auf festem Boden, sondern es schaukelt und schwankt. Ihr müsst euch hinsetzen und es wird noch enger. Ihr sitzt nicht nur ein paar Minuten auf dem Boot, sondern müsst Stunden oder sogar Tage ausharren. Im Bootsrumpf sammelt sich Meerwasser, Urin, Benzin und anderes. Ihr verätzt euch die Beine, es brennt. Auch von oben, wenn die Sonne scheint. Ihr habt Hunger und Durst und Angst um euer Leben.“

Jonas schildert anschaulich die Situation in einem Flüchtlingsboot und alle sind erleichtert, als sie wieder auf ihren Stühlen Platz nehmen können. Wir sind, zum Glück, in der Aula, BBS Wechloy, Oldenburg. Jonas ist nautischer Offizier und fährt beruflich zur See. In seinem Urlaub engagiert er sich bei der Organisation „Jugend rettet“, einem Verein junger Erwachsener, die Seenotrettung auf dem Mittelmeer organisiert. Außer ihm sind noch Deniz und Maxi gekommen, beide Lehramtsstudenten und Botschafter des Vereins in Oldenburg.

Die Einsätze werden mit dem Rettungsboot „Iuventa“ gefahren. „Iuventa“? Da war doch was? Genau, dieses Boot hat es am Osterwochenende in die Tagesschau „geschafft“, weil es so viele Flüchtlinge an Bord genommen hatte, dass es manövrierunfähig wurde und selbst in Seenot geriet. Es ist alles gut gegangen. Ein anderes Boot kam zu Hilfe. Dann ein paar Fakten. Die Iuventa ist ein alter Fischkutter, der in Emden umgebaut und nach Malta überführt wurde. Dort ist der Ausgangspunkt für die Einsatzfahrten. In 2016 wurden insgesamt 6526 Menschen aus Seenot gerettet. Die Gesamtkosten für Kauf, Umbau, Überführung, Verwaltung und die Rettungsmissionen beliefen sich auf 393.000 Euro. Dies ist ein vergleichsweise geringer Betrag, da z.B. keine Lohnkosten anfallen, weil alle ehrenamtlich arbeiten. Finanziert wird ausschließlich über Spenden.

Das Projekt gehört zu den sogenannten NGOs, den Nicht-Regierungs-Organisationen. Der Anteil der Geretteten von diesen NGOs, zu denen auch Sea Watch oder Sea Eye und viele andere gehören, beträgt inzwischen 22 %. Die jungen Leute sehen ihren Einsatz durchaus kritisch, denn sie sind der Meinung, dass die Regierungen in der Pflicht wären, diese Aufgabe zu bewältigen. Sie sehen legale Einreisewege als einzige Lösung an, um das Sterben auf dem Mittelmeer dauerhaft zu beenden.

Allerdings wird ihre Arbeit und werden sie persönlich auch angefeindet. Dass sie den Schleusern in die Hände arbeiten, ist einer der gelindesten Vorwürfe. „Aber,“, so sagen Jonas, Deniz und Maxi, „ein Feuerwehrmann löscht auch den Brand und fragt nicht, warum es brennt.“ Die Drei haben das Publikum mit ihrem Engagement und dem Bericht von ihren Erlebnissen sichtlich beeindruckt, das zeigte der lang anhaltende Applaus am Ende deutlich.

Wer sich über den Verein informieren möchte, kann dies unter www.jugendrettet.org tun, wenn man den Verein mit Spenden unterstützen will, kann man dies unter www.jugendrettet.org/betterplace machen.

Die Veranstaltung kam durch den Kontakt des Kollegen Bernt Pölling-Vocke zustande und wurde von Raimund Kahl (Fachbereichsleitung Politik) organisiert. (BI)

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24. April 2017

Schülervertretung der BBS Wechloy übergibt Geldspende in Höhe von 284 € an das Hospiz St. Peter in Oldenburg

Die Schülervertretung hatte durch zwei Aktionen in diesem Schuljahr Geld gesammelt und entschied sich, dieses Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen. Die erste Aktion war die an der Schule beliebte Valentinstagsaktion. Hier wurden Karten verkauft, die die Schülervertretung dann mit einem Schokoherzen versehen hat und anschließend in den Klassen an die jeweiligen Adressaten verteilt hat. Allein bei dieser Aktion kamen 100 € zusammen. Bei der zweiten Aktion verkaufte die SV Kuchen beim Ausbildersprechtag. Die Schüler backten jede Menge Kuchen, um diesen dann den Besuchern und Lehrern anzubieten. 184 € Euro wurden durch den Kuchenverkauf eingenommen.

Die Schülervertretung fasste kurzfristig den Entschluss, dass das gesammelte Geld gespendet werden soll. Die Idee, dass der Empfänger das Hospiz St. Peter in Oldenburg sein sollte, kam schnell durch die Schüler auf. Einige Schüler erinnerten sich an einen Workshop beim Buß- und Bettag von vor zwei Jahren. Dort hatte das Hospiz einen Beitrag in Form eines Workshops geleistet, der nachhaltig in Erinnerung geblieben ist.

Die Spendenübergabe fand am Dienstag nach Ostern im Hospiz statt. Dort wurde den Schülervertretern und der begleitenden Lehrkraft das Hospiz gezeigt, Hintergrundinformationen gegeben und es wurde auf alle Fragen eingegangen. In Vertretung nahm Herr Wiemann die Spende in Höhe von 284 € nach einem einstündigen Treffen entgegen. Herr Wiemann betonte, wie wichtig die Spenden für die Einrichtung sind und auch welch hohen Stellenwert ehrenamtliche Helfer haben.

„Insgesamt war es ein sehr informierender und zum Teil bewegender Einblick. Die Schüler waren sich danach sicher, dass die Spende an den richtigen Empfänger gegangen ist. Es macht einen unglaublich stolz, wenn man sieht, wie engagiert die Schüler sind. Diese jungen Menschen haben viel investiert und waren am Ende dankbar, dass sie helfen konnten.“, so Herr Nolan (SV-Beratungslehrer) (NO)

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05. April 2017

Die Digitalisierung des Unterrichts

Am Dienstag tagte der Schulausschuss der Stadt Oldenburg an den BBS Wechloy und informierte sich darüber, wie eine moderne IT-Ausstattung in der Praxis genutzt werden kann.

Zum Bericht der NWZ geht es hier.



26. März 2017

BBS Wechloy holt die Silbermedaille im nationalen DECA-Wettbewerb

Nach einem dritten Platz im vergangenen Jahr, gelang es in diesem Jahr einer Schülergruppe der BBS Wechloy, den zweiten Platz im DECA-Marketing-Wettbewerb zu erreichen.

Bei DECA handelt es sich um eine amerikanische Organisation mit Sitz in Reston, Virginia, die vergleichbare Kriterien für Marketingunterricht entwickelt hat und danach Marketingpräsentationen bewertet. In Deutschland ist DECA seit 2001 vertreten. Seitdem wird jährlich an einer der teilnehmenden berufsbildenden Schulen ein Marketing-Wettbewerb durchgeführt. In diesem Jahr war die BBS Wechloy Ausrichter des 15. DECA-Germany Entscheids. Insgesamt 22 Schülergruppen aus 15 berufsbildenden Schulen aus Deutschland stellten Marketing-Projekte in englischer Sprache vor, die sie in den Wochen und Monaten davor im Rahmen des Projektunterrichts erarbeitet haben. Die weiteste Anreise hatte die BBS Mannheim.

Von den BBS Wechloy, die erst zum zweiten Mal am Wettbewerb teilnahm, traten zwei Gruppen an, ein Team der Fachoberschule mit internationaler Ausrichtung sowie ein Team des 1. Ausbildungsjahres Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation. Letztere (Klasse MA1, Elena Bloser, Diana Michel, Dina Ruthop, Sebastian Kumm, Maike Immega; Lehrer: Roland Zschornack, BBS Wechloy) überzeugten die Jury mit ihrer Präsentation ‚Less mistex.Tipp-Ex‘ und erkämpften sich Platz 2 hinter einem Team der BBS Gießen.

Die Organisation des Wettbewerbs hatte ein drittes Ausbildungsjahr des Ausbildungsberufs Kauffmann/-frau für Tourismus und Freizeit übernommen, welches im Vorjahr an den BBS Meppen selbst angetreten war. Unterstützt wurde die Klasse dabei von einem dritten Ausbildungsjahr des Ausbildungsberuf Tourismuskauffmann/-frau, welches für ein ansprechendes Rahmenprogramm für wartende Schüler unter dem Motto ‚DECA-Jahrmarktrummel‘ sorgte.(SK)

Zum Bericht der NWZ geht es hier

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14. März 2017

Projekttag Zivilcourage

Die FV12B hat den gestrigen Projekttag zum Thema "Zivilcourage" organisiert. Die NWZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe.

Zum Artikel geht es hier



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